• Negative Kalorien - gibt es das?

     

    Der Mythus, dass man durch diese Lebensmittel Gewicht verliert, ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass wenn man diese Lebensmittel konsumiert, nimmt man meist weniger kalorienreiche Produkte zu sich. Wenn kalorienreiche Lebensmittel durch kalorienarme und vitaminreiche Lebensmittel ersetzt werden, wird der Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgt, die die Funktionen des Körpers unterstützen und dadurch kann es zu einem gewünschten Gewichtsverlust kommen.

     

    Es gibt kein Lebensmittel das mehr Kalorien verbrennt als es selbst hat, aber es ist ganz logisch, dass man Gewicht verliert, wenn man anstatt eines Schnitzels Sellerie isst oder ein Stück Torte durch einen frischen Obstsalat ersetzt. Beim Ersetzen von kalorienreichen Produkten durch kalorienarme Produkte handelt es sich aber es um das richtige Verhältnis von Energieaufnahme zum Energieverbrauch. Wer also weiterhin eine falsche Ernährungsweise hat und diese negativen Kalorien-Lebensmittel nur zusätzlich aufnimmt, wird nicht abnehmen.?

     

    Es soll Lebensmittel geben, welche bei ihrer Verdauung mehr Kalorien verbrauchen als sie selbst liefern. Lebensmittel, die angeblich negative Kalorien haben oder sogar den Abbau der Fette fördern, sollen sein: Artischocke, Spargel, rote Rüben, Mangold, Karotten, Sellerie, Chicoree, Brokkoli, Kohl, Paprika, Radieschen, Rettich, Endivien, Spinat und Fisolen und noch weitere Obst und Gemüsesorten. Angeblich sollte man durch Konsum dieser negativen Kalorien alles essen können was man möchte, wie Soßen, Mehlspeisen, fettige Produkte und würde trotzdem nicht zunehmen. Wenn dem so wäre, könnte das Problem der Adipositas ganz leicht gelöst werden, indem man viele dieser negativen Kalorien aufnehmen würde.


    Dem ist aber nicht so. Diese Lebensmittel haben zwar gemeinsam, dass sie sehr kalorien- und fettarm sind, aber es trifft trotzdem nicht zu, dass es sich dabei um negative Kalorien handelt.